Ein Instrument der Altersvorsorge

 

Vor- und Nachteile der fünf Durchführungswege einer betrieblichen Altersvorsorge

Direktversicherung, Direktzusage, Unterstützungskasse, Pensionskasse und -fonds

 

Alle fünf Wege, um Mitarbeiter mit einer betrieblichen Altersversorgung zu beglücken, haben ihre Vor- und Nachteile:

 

           Direktversicherung: Der Unternehmer schließt für den Angestellten eine Rentenversicherung ab - bis 25 Prozent in Aktien, bei fondsgebundenen Versicherungen mehr. Sie steht allen Mitarbeitern zu, solange der Chef keine Alternativen anbietet.

 

           Direktzusage: Der Unternehmer verpflichtet sich, Angestellten im Rentenalter bestimmt Leistungen zu zahlen. Um Zusagen einhalten zu können, bildet er Rückstellungen in der eigenen Bilanz, zur Sicherheit sind Beiträge an den Pensionssicherungsverein (PSV) fällig.

 

           Unterstützungskasse: Sie ist eine rechtlich eigenständige Versorgungseinrichtung, die für die Firma bAV-Mittel verwaltet und frei anlegen kann. Der Rechtsanspruch der Mitarbeiter auf die Rente bleibt bei der Firma, die zum Schutz gegen Insolvenz an den PSV zahlt. Bei rückgedeckten Unterstützungskassen garantiert ein Versicherer für die Leistungen.

 

           Pensionskasse: Das Unternehmen zahlt regelmäßig die Sparbeiträge seiner Mitarbeiter in eine Pensionskasse ein, die sie anlegt und Rentenleistungen daraus deckt. Laut Versicherungsaufsicht dürfen höchstens 25 Prozent in Aktien fließen. Mitarbeiter haben direkten Rentenanspruch gegenüber der Pensionskasse.

 

           Pensionsfonds: Auch er bekommt Beiträge zur Kapitalanlage und späteren Rentenzahlungen überwiesen, auch hier besteht ein direkter Rechtsanspruch. Pensionsfons dürfen riskanter spekulieren.

 

Quelle: Staatsanzeiger, Freitag den 24. Juni 2011 Seite 9

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Das Projekt wurde unterstützt durch das damalige Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

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